Garten der Generationenbegegnung

Erschließung

Ein offener Garten aus Erinnerung und Gegenwart.

Auf dem Gelände ehemaliger Kleingärten, entwickelt sich eine neue grüne Mitte als vielschichtiger Freiraum. An die Stelle parzellierter Nutzungen tritt ein durchlässiger Ort der Begegnung. In diesen Landschaftsteppich sind drei solitäre Baukörper aus Holz eingestreut. Sie definieren Zonen unterschiedlicher Öffentlichkeit und Intimität, ohne den fließenden Charakter des Ganzen zu brechen. Es ist ein Dialog zwischen gebauter Form und offenem Gelände, zwischen Rückzug und Gemeinschaft.

Das Mehrgenerationenhaus bildet das pulsierende Herz, ein Haus mit offenen Armen. Der Jugendtreff behauptet sich als präsenter, eigenständiger Ort am Rand, während sich die Kindertagesstätte behutsam in eine geschützte Nische zurückzieht. Die Architektur spricht eine ruhige, klare Sprache. Sichtbares Holz an Decken und Wänden strahlt Wärme und Beständigkeit aus. Fassaden aus vertikalen Lamellen filtern Licht und Blicke; ein Wechselspiel aus Präsenz und Auflösung, Schutz und Offenheit, das Innen und Außen atmosphärisch verbindet.

Wege schlängeln sich durch den Garten, vorbei an Sitznischen und Spielflächen, die zum Verweilen einladen.

Freianlagenplanung: studio grüngrau;
K2O team: Thorsten Nolte, Dominik Oberthür, Nikolai Alantev